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Verbraucherpreisindex-Rechner

Wähle zwei Monate und gib einen Ausgangsbetrag ein. Der Rechner zeigt, wie sich der deutsche Verbraucherpreisindex verändert hat und welcher Betrag zum neuen Preisstand passt. Liegen dir beide Indexstände vor, kannst du sie auch direkt eingeben.

Betrag mit deutschen VPI-Monatswerten berechnen

Der Ausgangsmonat gibt an, für welchen Preisstand dein Betrag gilt. Der Rechner multipliziert ihn mit dem Preisindex des Zielmonats und teilt durch den Index des Ausgangsmonats. Beide Werte stammen aus derselben deutschen Monatsreihe.

Beide Monatswerte stammen aus derselben deutschen VPI-Reihe, Basis 2020 = 100. Für ältere Stichtage oder andere Indexreihen: eigene Indexwerte eingeben. Der Rechner prüft keine Vertragsklausel.

Eigene Indexwerte eingeben

Gib zwei veröffentlichte Werte derselben Reihe und Basis ein. Du kannst zum Beispiel einen älteren deutschen VPI oder eine passende Erzeugerpreisreihe verwenden. Welcher Stichtag und welche Reihe laut Vertrag gelten, legst du vor der Rechnung fest.

Ein negativer Ausgangsbetrag ist in dieser Variante möglich, beispielsweise bei der rechnerischen Indexierung eines negativen Anfangsvermögens. Ein steigender Index macht den negativen Betrag dann betragsmäßig größer. Die rechtliche Anwendung wird im Artikel zum Anfangsvermögen getrennt erklärt.

Verwende zwei Werte derselben Reihe mit derselben Indexbasis. Negative Ausgangsbeträge sind hier möglich. Auswahl des rechtlich oder vertraglich maßgeblichen Index und Stichtags erfolgt außerhalb dieser Rechnung.

Von 110 auf 121 sind zehn Prozent

Von 110 auf 121 steigt der Index um elf Punkte. Das sind zehn Prozent, denn 121 geteilt durch 110 ergibt 1,10. Ein Ausgangsbetrag von 1.000 Euro entspricht damit 1.100 Euro zum neuen Preisstand. Die Formel für die Inflationsrate gilt auch für Monats- und Quartalsvergleiche.

Der Betrag für dieselbe Kaufkraft wird mit dem Indexverhältnis multipliziert. Für den umgekehrten Blick auf die verbleibende Kaufkraft eines unveränderten Geldbetrags wird durch denselben Faktor geteilt. Darum sind Preisplus und Kaufkraftverlust unterschiedliche Prozentsätze.

Die Basis muss auf beiden Seiten stimmen

Nach einem Basiswechsel werden frühere Indexstände üblicherweise auf die neue Basis umgerechnet. Verwende für den Vergleich zwei Werte aus dieser einheitlichen Reihe. Ein alter Wert auf Basis 2015 und ein aktueller Wert auf Basis 2020 lassen sich nicht unmittelbar dividieren.

Die Basiszahl 100 ist ein Bezugspunkt. Sie bedeutet weder, dass vor diesem Jahr keine Inflation stattfand, noch dass der Index bei jedem persönlichen Vertragsbeginn wieder bei 100 anfängt. Für die Rechnung verwendest du den tatsächlich veröffentlichten Ausgangswert.

Welcher Rechner zu deiner Anwendung passt

Bei einer Indexmiete kommen zur Mathematik mietrechtliche Voraussetzungen hinzu. Für andere Verträge kann eine bestimmte Klausel maßgeblich sein. Industrie und Maschinen benötigen häufig eine andere Preisreihe als private Haushalte.

Ein Ergebnis aus diesem allgemeinen Indexrechner prüft diese Voraussetzungen nicht. Für eigene Preise ohne veröffentlichte Indexreihe hilft der Produktpreisvergleich; für frühere Bargeldbeträge der historische Währungsrechner.

Ein Datum ist noch kein Tagesindex

Den deutschen Verbraucherpreisindex gibt es für ganze Monate und als Jahresdurchschnitt. Für einen Stichtag mitten im Monat steht deshalb der Index des passenden Monats zur Verfügung, kein eigener Tageswert.

Bei einer Vertragsrechnung kommt es darauf an, welcher Bezugsmonat für den Stichtag gilt. Zwei Käufe an bestimmten Tagen kannst du anhand deiner datierten Belege direkt vergleichen.

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