Ist das Produkt wirklich teurer geworden?
Kostet die kleinere Packung wirklich weniger? Gib den Preis und die Menge beider Packungen in derselben Einheit ein. Der Rechner zeigt, bei welcher du pro Kilo, Liter oder Stück mehr zahlst.
Mit den Grundpreisen vergleichen
Gib beide Packungsgrößen in derselben Einheit an. 500 Gramm und 450 Gramm kannst du direkt eintragen. Aus 0,5 Kilogramm machst du erst 500 Gramm. Vergleichst du zwei einzelne Stücke, trägst du jeweils eins ein.
Auch die Qualität sollte vergleichbar sein. Eine größere Bildschirmdiagonale, eine zusätzliche Ausstattung oder ein höherer Wirkstoffgehalt sind nicht bloß eine Mengenänderung. Der Rechner misst die Zahlen, die du eingibst; er kann Produktänderungen nicht selbst bewerten.
Weniger Inhalt zum gleichen Preis
Kostet eine 500-Gramm-Packung 2,50 Euro, sind das 5 Euro je Kilogramm. Bei einer neuen 450-Gramm-Packung für dieselben 2,50 Euro steigt der Grundpreis auf rund 5,56 Euro je Kilogramm. Die mengengleiche Preissteigerung beträgt 11,11 Prozent.
Ein Mengenrückgang von zehn Prozent und eine Preissteigerung von 11,11 Prozent widersprechen sich nicht. Die neue Packung enthält nur neun Zehntel der alten Menge. Für dieselbe Menge werden deshalb 1 / 0,9 = 1,1111-mal so viele Packungen benötigt.
Preisänderung bei beliebigen Packungsgrößen
Grundpreis vorher = alter Preis / alte Menge. Grundpreis nachher = neuer Preis / neue Menge. Die vergleichbare Veränderung lautet: (Grundpreis nachher / Grundpreis vorher − 1) × 100.
Multipliziere den neuen Grundpreis mit der früheren Menge. So weißt du, was der alte Packungsinhalt zum neuen Preis kosten würde. Zieh den früheren Packungspreis ab, um die Mehr- oder Minderkosten zu sehen.
Was an einem eigenen Preisvergleich taggenau ist
Zwei datierte Kassenbons reichen für den Vergleich der tatsächlich gezahlten Preise. Schau nach, ob einer davon ein Sonderangebot, einen anderen Händler oder eine andere Produktausführung betrifft.
Ein amtlicher taggenauer Inflationsindex entsteht daraus nicht. Der deutsche VPI wird für Kalendermonate und Jahresdurchschnitte veröffentlicht. Deshalb bietet diese Seite eine Rechnung für tatsächliche Einzelpreise; der Monatsrechner bleibt beim amtlichen Monatsvergleich.
Vom Einzelpreis zum eigenen Warenkorb
Eine teurere Butterpackung ist nur ein Teil deiner Ausgaben. Für eine persönliche Rate müssen dieselben Mengen und Leistungen über mehrere Ausgabenposten verglichen werden. Ein zusätzlicher Kauf oder mehr Verbrauch würde sonst als vermeintliche Preissteigerung in die Summe eingehen.
Übertrage dafür die vergleichbaren Monatskosten in den persönlichen Inflationsrechner. Der Artikel zu Schrumpfflation erklärt außerdem, wie kleinere Mengen im Preisvergleich behandelt werden.